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Vietnam - faszinierendes Land im Aufbruch

Bizarre Felsformationen der Ha Long-Bucht

Überragende Zeugen des kulturellen Erbes


Vietnam ist ein Staat in Südostasien. Der offizielle Name lautet Sozialistische Republik Vietnam . Vietnam grenzt an China, Laos, Kambodscha und an das Südchinesische Meer. Nach Jahrzehnten des Krieges war es in den 1980er Jahren eines der ärmsten Länder Asiens. Seit Ende der 1980er Jahre verfolgt das Land eine auf Wirtschaftswachstum ausgerichtete Politik, die die wirtschaftlichen Verhältnisse stetig verbessert hat und das Land dem Status eines Schwellenlandes angenähert hat. Mit 331.688 Quadratkilometern Größe ist dieses Land etwas kleiner als Deutschland. Flachland macht nur etwa 20% der Fläche aus. Der Rest sind bergige (40%) oder hügelige Gebiete (40%). Der Norden setzt sich aus dem Delta des Roten Flusses und den Hochländern im Nordwesten mit dem Phan-xi-păng (3143 m) zusammen. Im Süden gibt es neben flachen Küstengebieten das Delta des Mekong, Gebirge und das Hochplateau Tay Nguyen. Während das fruchtbare Delta des Roten Flusses mit dem Golf von Tongking zu den amdichtesten besiedelten Regionen der Welt zählt, leben in dem sechsmal so großen Bergland nur ein Drittel so viele Einwohner. Der Süden des Landes mit dem Mekong-Delta ist die Reiskammer des Landes.

Der feucht-heiße Südwestmonun aus dem Golf von Thailand und der trocken-kühle Nordostmonsun vom chinesischen Festland bestimmen das Klima. Klimagrenze bildet der Wolkenpass. Ganzjährig schwül-heiß ist es im Süden des Landes mit einer Regenzeit von Mai bis November und einer Trockenzeit von Dezember bis April. Weniger klar zu unterscheiden sind im Norden des Landes die Trocken- und Regenzeit.

Die Bevölkerungszahl Vietnams wird auf etwa 83,5 Millionen Menschen geschätzt, was in etwa der Bevölkerung Deutschlands entspricht. Die Bevölkerung ist im Schnitt sehr jung: Landesweit sind etwa 30% der Menschen unter 14 Jahre alt, und nur etwa 5% sind über 65. Das Bevölkerungswachstum wird auf 1,3 bis 1,4 % geschätzt. Die Geburtenrate ist tendenziell rückläufig, während aufgrund verbesserter medizinischer Bedingungen die Sterberate ebenfalls sinkt. Die Lebenserwartung liegt momentan bei 64 Jahren für Männer und 68 Jahren für Frauen. Die Mehrheit der Bevölkerung lebt in den dicht besiedelten Gebieten der Mündungsdeltas von Rotem Fluss und Mekong, in denen Landwirtschaft vorherrscht. Trotz der agrarischen Prägung leben bereits rund 25 % der Vietnamesen in den urbanen Regionen der großen Städte, und die Zuwanderung aus den wirtschaftlich wenig entwickelten ländlichen Gebieten (Landflucht) nimmt stetig zu.

Etwa 88% der Bevölkerung sind ethnische Vietnamesen. Daneben sind 53 ethnische Minderheitengruppen anerkannt. Die größte davon sind die "Auslandschinesen" (vietnamesisch: "Hoa"), deren Zahl auf etwa 1,2 Millionen geschätzt wird. Weitere Volksgruppen sind Thai, Khmer (vor allem im Süden, der Region des Mekong-Deltas, die über Jahrhunderte zu Kambodscha gehörte) und die, unter der Sammelbezeichnung "Bergvölker" bekannten Bewohner der Bergregionen. Diese Völker sind bis heute von der wirtschaftlichen Entwicklung dieser Länder weitgehend abgeschnitten und leben in vergleichsweiser Armut. Kultur und Sprache der Minderheiten unterscheiden sich meist sehr stark von jener der Vietnamesen. Da Angehörige der "Bergvölker" im Indochinakrieg und im Vietnamkrieg jeweils auf Seiten Frankreichs bzw. der USA kämpften, gab es nach der Wiedervereinigung Vietnams Repressionen gegen diese Völker, und sie sind in der Gesellschaft teils nicht gut angesehen.

Die bedeutendste Religion in Vietnam ist der Buddhismus, dem etwa 55 Prozent der Bevölkerung angehören. Die meisten davon sind Mahâyâna-Buddhisten. Die Mehrheit der Bevölkerung praktiziert eine Mischung aus Buddhismus, Daoismus, Animismus und Ahnenkult.

Vietnam liegt ca. 10.000 km von Mitteleuropa entfernt. Das entspricht auf direktem Weg mindestens 10-12 Flugstunden. Die zwei größten Städte des Landes, Hanoi und Ho-Chi-Minh-Stadt, haben einen internationalen Flughafen, der von wenigen europäischen Flughäfen entweder direkt mit Vietnam Airlines von Frankfurt sowie Paris oder mit Umsteigen aber über die meisten asiatischen Großstädte angeflogen wird.

Vietnams Straßen haben eine Länge von insgesamt etwa 93.000 Kilometern, wovon nur etwa 23.000 asphaltiert sind. Sie entsprechen zu einem kleinen Teil, häufig in der Nähe von Großstädten, internationalen Standards. Der größere Teil ist bemitleidenswert schlecht. Es gibt nur wenige Kilometer Straße in einer Qualität, die man als Autobahn bezeichnen könnte. Die wichtigste Straße Vietnams, die auf 2.100 km als verkehrstechnisches Rückgrat das gesamte Land von der chinesischen Grenze bis ins Mekongdelta durchschneidet , häufig als Highway 1 oder Nationalstraße 1 bezeichnet, ist eine ganz normale Landstraße.

In Vietnam herrscht offiziell Rechtsverkehr. In der Regel wird jedoch gefahren, wo gerade Platz ist. Kreuzungen, die mit Ampeln geregelt sind, kommen nur in den Großstädten vor, und Verkehrszeichen werden von den Verkehrsteilnehmern bestenfalls als Vorschlag interpretiert. Vorrang hat generell das größere Fahrzeug. Beim Überqueren einer Straße sollte man möglichst gleichmäßig gehen, damit sich der stetige Verkehrstrom der Mofas darauf einstellen kann. Ausländer dürfen in Vietnam kein Auto steuern.

Während auf dem Land noch das Fahrrad als häufigstes Verkehrs- und Transsportmittel dominiert, oft auch als geschobenes Lastrad ohne Sitz, ist es in den letzten Jahren in der Stadt durch das Moped (Hon Da) abgelöst worden. Als Tourist kann man sich heute preisgünstig auf dem Soziussitz eines Mopeds chauffieren lassen. Für eine oder mehrere Personen oder auch Waren ist die Fahrrad-Rikscha ein günstiges und akzeptiertes Transportmittel. Es gibt die abgebildete Variante mit den 2 Rädern vorne, wo der Fahrgast vor dem Chauffeur sitzt, und die Möglichkeit, dass der Fahrgast (oder die Ladung) hinter dem Fahrer auf einem Anhänger transportiert wird. Daneben ist für den Transport die Lastrikscha bedeutsam, eine Art stabiles Dreirad, das per Pedale oder auch von einem Mopedmotor angetrieben wird. Zunehmend beginnt in den größten Städten der Autoverkehr, zu dem auch schwere, oft veraltete Lastwagen und Busse und neuerdings Taxis gehören, den ohnehin schon dichten und zähen Zwei- und Dreirad-Verkehr zum Erlahmen zu bringen.

Für die Vietnamesen nimmt der Verkehr mit Überlandbussen eine hohe Bedeutung ein. Sie sind die billigste und schnellste Art zu reisen. Allerdings sind viele dieser Busse schrottreif und dementsprechend unbequem und unsicher. Für mutige Besucher stellen sie aber eine Möglichkeit dar, mit den Einheimischen in einen intensiveren Kontakt zu kommen, wenn man keine Probleme damit hat, eventuell auf Reissäcken Platz zu nehmen. Speziell für Ausländer gibt es mehr und mehr sogenannte Open Tour-Busse, die ebenfalls sehr günstig sind, jedoch ein Vielfaches der öffentlichen Busse kosten. Sie sind sicherer, bequemer und schneller, werden aber fast ausschließlich von Touristen benutzt.

Zu den beliebtesten Reisezielen ganz im Norden des Landes zählt die Ha- Long-Bucht mit ihren Karstfelsformationen, die von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurden. Vom felsigen Ufer schweift der Blick über die 1500 km² große Bucht mit über 1000 Inseln, die steil aus dem Wasser ragen. Eine Bootsfahrt durch diese ursprüngliche Inselwelt wird niemand mehr vergessen, und der Besuch angrenzender Tropfsteinhöhlen mit Stalagmiten und Stalaktiten wird diese Eindrücke noch verstärken. Keine Insel gleicht der andern. lediglich 15 Inseln sind bewohnt. Viele Namen haben ihre Namen den bizarren Formen zu verdanken. Da gibt es Inseln, die beispielsweise Kämpfende Hähne, Schildkröte, Schlafende Jungfrau oder auch Steinerner Fischer heißen.

Für viele Besucher gilt Hanoi als die schönste Metropole in Asien. Doch die Hauptstadt scheint zu altern und entwickelt sich zu einer modernen Landeshauptstadt. Auf westliche Gäste wirkt die charakteristische Verbindung aus asiatischen und europäischen Elementen besonders anziehend und bildet für die meisten Besucher ein idealer Einstieg in die Reisedestination Vietnam. In hanoi gibt es mehr als 300 sehenswerte Sakral- und Profanbauten. Mutige Gäste lassen sich mit dem Cyclo durch teile der Stadt, am besten aber auch durch die Altstadt kutschieren. Am Zentralsee, auch Hoan Kiem-See genannt, liegt das Geschäftszentrum der Stadt. Die Seele der Stadt hat sich aber in die Altstadt, in die Straßen der Bürger und Handwerker, zurückgezogen. Die Bebauung der meist nur 5 Meter breiten, aber 60 Meter langen kombinierten Arbeits- und Wohnstätten ist derart dicht, dass kein meter Platz dazwischen frei bleibt.

Während die Atmosphäre um den Westseedoch heitere Gelassenheit ausstrahlt, strahlt der 35000 m² große Ba Dinh-Platz mit dem angrenzenden Ho Chi Minh-Mausoleum strenge Sachlichkeit aus. Anziehunsgkraft üben für Einheimische und ausländische Gäste die Einsäulenpagode in der Nähe und auch ein im Garten des Mausoleums gelegener Holzbungalow aus, in dem Ho Chi Minh, "Vater der Nationen", ab 1958 lebte und arbeitete. Wer sich in Hanoi Zeit zu Besichtigungen nimmt, kann am Abend auch die Renaissance des Wasserpuppentheaters erleben. Damals wie heute stehen die Akteure, vom Publikum durch einen Bambusvorhang getrennt, im hüfthohen Wasser und bewegen ihre 30 bis 70 cm hohen Holzfiguren mittels einer langen Bambusstange. Nach der Aufführung zeigen sich die Akteure, die jahrelang trainieren müssen, bsi sie die komplizierten Bewegunsgabläufe der Puppen behersrchen.

Auf dem Weg zwischen Hanoi (654 km) und Saigon (1076 km) liegt die alte Kaiserstadt Hue, die der Gast von Norden kommend mit dem Flugzeug erreicht. Hue ist Zitadelle und Kaiserstadt zugleich. Die alte Kaiserstadt liegt am "Fluss der Gerüche" ( auch "Parfümfluss") und diente als Verteidigungsanlage und Residenz. Die Auswmaße dieser Zitadelle sind gewaltig. Umgeben ist sie von einem fast 10 km langen und sechs Meter hohen Erdwall. Die Umfassungsmauer war 20 Meter dick udn mit 24 Bastionen besetzt. Außen umgab die Zitadelle ein 22 km langer und 4 Meter tiefer Graben. Reste dieser gewaltigen Anlage sind heute noch im Stadtbild anzutreffen. Die Königsstadt mit der Verbotenen Stadt Hoang Thanh liegt im Südteil der Zitadelle. Sie besteht aus neun ummauerten Höfen. Vor dem Mittagstor stehen neun Kanonen. Besonders beeindruckend ist der The-tempel in der Kaiserstadt und auch das reich verzierte Osttor. Die neun dynastischen Urnen hinter dem Tempelhof gehören zu den meistfotografierten Sehenswürdigkeiten von Hue. Auf dem Weg zu dem Xung Khiem-Pavillon in der Grabanlage des Kaisers Tu Duc passiert der Gast auch imposante Friedhöfe der Chinesen.

Den Weg von Hue über den Wolkenpass nach Da Nang sollte der Gast mit einem Fahrer zurücklegen. Kilometerlange Sandstrände und azurblaue Lagunenerfüllen alle Südsee-Klischees, und der Ausblick auf das südchinesische Meer ist ebenso beeindruckend wie das Cham-Museum . Lediglich einen Kilometer von Da Nang entfernt liegt der lange weiße Sandstrand China Beach, an dem sich einst die US-Soldaten von den Kämpfen des Krieges erholen durften. Im Hafen fallen die runden
geflochtenen Boote auf, die die Waren ans Land bringen.

Die Stadt Hoi An wird als architektonisches Gesamtwerk betrachtet. und gilt heute als Bestandteil aller Pauschalreisen. Bevor der Gast die malerischen Gassen betritt, muss er eine Gebühr entrichten, die zur Erhaltung der alten bausubstanz verwendet wird - sagt man. Die Stadt ist durch den ansteigenden internationalen Tourismus aus ihrem "Schönheitsschlaf" erwacht. Viele der einst verfallenen und historisch erhaltenswert klassifizierten Häuser sind aber wieder restauriert worden und auch die Tempelanlagen erstrahlen wieder im alten Glanz. Probleme bringen aber die jährlichen Hochwasser, die ganze Straßenzüge überschwemmen. Nicht entgehen lassen sollte sich der Besucher die teilweise überdachte Markthalle.

Wer lange Zeit in Vietnam sich aufhalten klann, kann am südchinesischen Meer einen Hauch von Cote d´Azur erleben, aber auch Tempelanlagen besichtigen und Bootsausflüge zu den vorgelagerten Inseln unternehmen. Die meisten Urlauber setzen aber die weitere Erkundung mit dem Flugzeug fort und kommen in Saigon, der Metropole im Süden des Landes, an. Ho-Chi-Minh-Stadt ist die größte Stadt Vietnams. Sie liegt etwas nördlich des Mekong-Deltas, auf dem Westufer des Saigon-Flusses. Unter ihrem alten Namen Saigon war sie bis zum April 1975 Hauptstadt der Republik Südvietnam. Ho-Chi-Minh-Stadt bekam ihren Namen im Jahr 1976, nachdem Nord- und Südvietnam wiedervereinigt worden waren. Sie ist im Ausland nach wie vor unter ihrem alten Namen Saigon bekannt. Die Stadt wurde nach Ho Chi Minh benannt, welcher im September 1945 die Demokratische Republik Vietnam proklamierte und später die Führung des Landes als Staats- und Ministerpräsident übernahm. Nach der Teilung Vietnams als Folge des Indochinakriegs 1954 wurde er Präsident der Volksrepublik Vietnam (Nordvietnam).

Saigon wartet mit einer Fülle von Sehenswürdigkeiten auf.

Cholon, der 5. Bezirk, ist das Chinatown von Saigon. Ursprünglich war Cholon - zu deutsch großer Markt - eine Stadt für sich selbst, ist jedoch v.a. durch den hohen Zuzug von Flüchtlingen mit Saigon verschmolzen. Cholon wird von einer halben Million ethnischer Chinesen bewohnt, die durch ihre chinesischen Apotheken, Restaurants und Geschäfte das Viertel dominieren. Es ist auch der Bezirk, wo es die meiste geschäftliche Aktivität gibt. Die Vorfahren der Bewohner sind aus verschiedenen Regionen Südchinas nach Vietnam eingewandert und haben ihre Dialekte und Sitten behalten. Es gibt eigene Tempel für die Leute, die aus Chaozhou abstammen und eigene Tempel für jene aus Guangzhou, usw. Um die Jahrhundertwende war Cholon auch ein verruchtes Vergnügungsviertel, wo der Konsum von Opium nur eines der angebotenen Vergnügen war. Seit den fünfziger Jahren waren die vollgestopften Straßen Cholons ein ideales Versteck für Viet Minh und später die Viet Cong, während nach der Wiedervereinigung mit Nordvietnam und speziell während des Krieges mit der Volksrepublik China die Chinesen einen großen Anteil der Boat People ausmachten.

Dong Khoi war unter dem Namen Rue Catinat schon während der französischen Kolonialherrschaft die Ausgehstraße Saigons. Während des Vietnamkriegs war sie Standort von zahlreichen Bars und Bordellen, die die Bedürfnisse der amerikanischen Soldaten befriedigten. Seit Doi Moi wird die Straße des Aufstandswieder ihrem alten Ruf gerecht und man findet hier viel Bars, Restaurants und teure Designerläden.

Nguyen Hue ist die Parallelstraße zu Dong Khoi; sie wurde als Boulevard Charner errichtet und war die Champs Elysées des Ostens. Nguyen Hue ist heute leider aber eher eine lärmige Durchzugsstraße. Sehenswert ist jedoch der Blumenmarkt während des Tet-Fests.

Die zwischen 1877 und 1883 errichtete neoromanische Kathedrale Notre- Dame aus Backstein ist eines der bedeutendsten Kolonialgebäude von Saigon und das Zentrum der katholischen Kirche in Südvietnam. Die Notre-Dame befindet sich am Nordende von Dong Khoi. Jeden Sonntag werden Messen in englischer Sprache gehalten.

Gegenüber der Notre-Dame liegt dasHauptpostamt . Abgesehen von einer Renovierung und Modernisierung der Schalter erfolgten seit der Entstehung fast keine Änderungen. Die Stahlkonstruktion des Gebäudes wurde vom französischen Ingenieur Gustav Eiffel entworfen. Von einem riesigen Gemälde in der Halle wacht Onkel Ho über die Arbeit der Postangestellten.

Der frühere Präsidentenpalast Südvietnams ist heute Museum und wird gelegentlich für Staatsempfänge genutzt. Er wurde in den 1960ern gebaut. Berühmtheit erlangte der Palast, als am 30. April 1975 Panzer des Vietcong die Umzäunung des Palastes durchbrachen und mit dem Hissen der Flagge Nord-Vietnams der Vietnamkrieg offiziell beendet war. Kurze Zeit zuvor hatte der letzte amerikanische Hubschrauber das Gebäude verlassen; die Ausrüstungsgegenstände der Amerikaner und der südvietnamesischen Regierung, die damals in der Eile zurückgeblieben waren, können heute im Museum besichtigt werden.

Im Kriegsopfermuseum gibt es eine Sammlung von Panzern, Flugzeugen und anderen Reliquien, die von der US-Armee erbeutet wurden, sowie eine teils sehr drastische Fotogalerie, die u.a. die Folgen der Millionen Liter über Vietnam versprühten Entlaubungsmittel und des Napalm-Einsatzes verdeutlicht.

Das Revolutionsmuseum ist im früheren Palast des Gouverneurs von Cochinchina untergebracht, welches während des Vietnamkriegs auch als Residenz von Präsident Diem genutzt wurde. Es zeigt viele Gegenstände aus den Freiheitskämpfen der Vietnamesen gegen Frankreich und die USA.

Ein Boulevard französischen Stils wie Nguyen Hue, verbindet der Le-Duan-Boulevard den Stadtkern mit dem Botanischen Garten. Es ist heute der Sitz mehrerer diplomatischer Vertretungen. Auch die amerikanische Botschaft war hier; während des Vietnamkriegs war sie Schauplatz eines spektakulären Überfalls während der Tet-Offensive. In den letzten Kriegstagen flogen Hubschrauber die letzten verbliebenen Amerikaner auf ein Kriegsschiff vor der Küste aus. Das amerikanische Generalkonsulat ist mittlerweile neu gebaut und nur Gedenktafeln erinnern an jene dramatischen Ereignisse.

Der 1914 errichtete und 1986 renovierte Ben-Thanh-Markt ist eines der Wahrzeichen des alten Saigon. Er ist heute ein große Markthalle für Bekleidung, getrocknete Lebensmittel, Elektronik und Souvenirs. Angeboten werden ebenfalls allerlei frische Handelswaren wie Gemüse, Obst, Fische und Blumen. Der Ben-Thanh-Markt ist ein Geviert von der Größe eines Wohnblockes mit einem an einen Kirchturm erinnernden Türmchen, das zu einem der großen stark frequerntierten Verkehrskreisel - es treffen dort ca. 7 Straßen zusammen - der Stadt hin orientiert ist. Er ist eine touristische Attraktion geworden, daher ist einen Besuch eigentlich Pflicht, wenn man Ho-Chi-Minh-Stadt für mehr als einen Tag besucht. Eine weitere Attraktion des Marktes: hier werden allerlei einheimische Kulinaria angeboten, die in Europa nicht oder zumindest nicht frisch erhältlich sind.

Die Jade-Pagode ist die bunteste Pagode von Saigon. Sie wurde 1909 von der kantonesischen Gemeinde der Stadt errichtet und verehrt mehrere taoistische und buddhistische Gottheiten. Sie ist voll von Statuen und Schnitzereien asiatischer Gottheiten und Heldenfiguren.

Ein Besuch lohnt aber auch das Tunnelsystem von Cu Chi 36 km nordwestlich von Saigon, in dem die Widerstandskämpfer ihre Waffen und Vorräte vor den französischen Kolonialherren verbargen. Das Tunnelsystem wurde mehrere Kilometer lang ausgebaut und lag drei bis fünf Meter unter der Erde. Tausende von Widerstandskämpfer, aber auch Zivilisten, suchten hier Schutz vor den Bomenangriffen der Amerikaner. Teile dieses Tunnelnetzes kann der Besucher heute besichtigen, doch sollte nur der gesunde und sportlich durchtreinierte Gast diese Erfahrung erleben wollen, da einige Streckenabschnitte nur auf allen Vieren zu bewältigen sind.





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